Bauausschusssitzung am 03.07.2012

Kommunalpolitik

Am 3. Juli tagte der Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung, in der Europaschule Werneuchen. Zuvor nahmen die Abgeordneten während einer Ortsbegehung die Kreuzung Wesendahler Straße/ Goethestraße zur Problematik der Schulwegsicherung, hin zur Grundschule Im Rosenpark, in Augenschein. Die Anwesenden diskutierten eine Reihe von Lösungsvorschlägen, denn die meiner Meinung nach einfachste und sicherste Variante, ein Fußgängerüberweg, ist aus verkehrsrechtlichen Gründen, nicht möglich.

Letztendlich folgen die Mitglieder des Bauausschuss einem Vorschlag der Polizeidirektion Bernau, einer Einengung der Wesendahler Straße ca. 20 m vor der Kreuzung zur Goethestr. in Richtung Stadtzentrum Werneuchen. Diese Lösungsvariante soll Bestand haben. bis zu dem Tag, an dem der Kreuzungsbereich im Zuge des Straßenneubaus, umgestaltet wird. Dann erfolgt die Querung direkt an der Kreuzung. Eine jetzige Querung ist auf Grund der weit geöffneten Straßeneinmündungen in diesem Bereich nicht sicher genug. Ich denke, dass der nun gefundene Weg eine gute Lösung ist.
Weiter wurde u. a. über die geplanten neuen Windräder im Windpark Willmerdorf diskutiert. Die alten Anlagen werden abgebrochen und neue errichtet. Zwar werden es weniger neue Windräder (alt 14, dann neu 9), aber diese werden fast doppelt so hoch sein, wie die jetzigen. Das wird erheblichen Einfluss auf die optische Wahrnehmung haben. Nicht alle Abgeordneten im Bauausschuss können die Argumentation der Betreiber der Windkraftanlagen folgen und sehen eben auch größere Nachteile als Vorteile, So ist auch das nicht einstimmige Votum für die Anlagen nachzuvollziehen.
Für die Stadt Werneuchen wurde eine Satzung vorgestellt, die die Behandlung des Niederschlagswassers in ihrem Stadtgebiet behandelt. Grundlagen sind Landesgesetze des Landes Brandenburg. In dieser Niederschlagswasserentsorgungssatzung wird behandelt, wie das anfallende Wasser (Regen, Schnee, Hagel, Tauwasser) zu entsorgen ist. Anlieger und Eigentümer von Grundstücken müssen in Zukunft das anfallende Wasser auf ihrem Grundstück vorzugsweise versickern lassen, das ab- und weiterleiten dieser Wasser auf andere Grundstücke ist nicht mehr statthaft. Die Abstimmung verlief auch hier nicht einstimmig.
Für viele Bürger ist ein wichtiger Punkt, der Beschluss zur Billigung und Auslegung des Entwurfs des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Nahversorgungszentrum Freienwalder Straße" .
Dabei geht es um den Umzug des „EDEKA“ Marktes zur B158, vis a vis der Poststraße. Der Investor ist bereit, sich auch baulich von den bestehenden Verbrauchermärkten abzuheben und ich kann dem mehr als nur Zustimmen. Wir Bürger wollen keine Aneinanderreihung von Verkaufsgelegenheiten wie in einem Gewerbegebiet. Der Bauausschuss hat dementsprechend einstimmig zugestimmt.
Dann möchte ich Sie noch bitten für die Benennung einer Straße auf dem Flugplatz Vorschläge zu machen. Der zukünftige Name soll mit einer Person des deutschen Flugwesens eng in Verbindung stehen. Also geben Sie Ihre Vorschläge in der Stadt ab, formlos, per Post oder E-Mail.

 
 

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